Neuigkeiten aus dem Abteilungsleben
Zu Besuch beim THW Bühl
Am Montag den 23.01. ging es für die Kinderfeuerwehr nach Bühl zum Technischen Hilfswerk. Nach einer kurzen Begrüßung wurden den Kindern die Fahrzeuge und Geräte des THW vorgeführt. Neben jede Menge Strahler, Kettensägen und einer Vielzahl anderer Technischen Geräten durften die Kinder sogar mit einem Schwerlasthebekissen, dass bis zu 40 Tonnen heben kann, arbeiten. Den Kindern so wie auch den Betreuern hat der Besuch sehr viel Spaß gemacht und nehmen interessante Errinerungen mit nach Hause. Vielen Dank an das THW Bühl für den interessanten Einblick in ihre wichtige Arbeit.
Brandschutzerziehung im Rahmen des Schulunterricht
Am Donnerstag fand die jährliche Brandschutzerziehung im Gerätehaus der Steinbacher Feuerwehr statt. Neben den Fahrzeugen und dem Feuerwehrhaus wurden den Grundschülern auch das richtige Verhalten im Brandfall erklärt. Natürlich auch wie man den Brandfall verhindern kann.
4. Klasse der Grundschule zu Besuch
135. Jahreshauptversammlung
Zu Ihrer 135. Jahresversammlung hatte die Feuerwehrwehrabteilung Stadt Steinbach in ihr Gerätehaus eingeladen. Hierzu waren fast die gesamten Mitglieder der Wehr erschienen. Besonders begrüßen konnte Abteilungskommandant Andreas Birnbreier Orstvorsteher des Reblandes Herrn Ulrich Hildner, Mitglieder der Stadt- und Gemeinderates, die Jugendwehr, einige Seniorenmitglieder und Kommandant Martin Buschert sowie seinen Stellvertreter Friedrich Tannenberg. Zum ersten Mal waren anwesend die Betreuerinnen und Betreuer der neu gegründeten „Steinbacher LöschKids“.
In einem kurzen Abriß erläuterte der Abteilungskommandant die besonders, wichtigen und für die Zukunft anstehenden Aufgaben, wobei die Aus- und Weiterbildung einen Schwerpunkt beinhaltet. Die Abteilung Steinbach hat die Aufgabe, nach Gefahrguteinsätzen die Dekontamination durchzuführen. Hier muß eine spezielle Schulung erfolgen.
In seinem Tätigkeitsbericht erläuterte Schriftführer Tobias Birnbreier, der mit Übungs- und Einsatzbildern veranschaulicht wurde, die Geschehnisse des letzten Jahres.
Aus der Zahlenstatistik konnte man entnehmen, dass die Wehr zu 37 Gesamteinsätzen alarmiert wurde, was eine Zunahme von 3 Alarmen bedeutet. Aufgeschlüsselt waren es 23 Brand- und 14 Hilfeleistungseinsätze (darunter befanden sich 5 Gefahrgutalarme).
Bei den Gebäudebrandeinsätzen hat sich gezeigt, daß Rauchmelder durch ihren frühen Alarm die Bewohner vor eventuellen Schäden bewahren bzw, Leben retten können und damit für eine schnellere Alarmierung der Feuerwehr sorgen.
An Mitgliedern hat die Wehr derzeit: 33 Angehörige in der Einsatzabteilung dabei eine Frau; die Senioren setzen sich aus insgesamt 31 Angehörige, dabei eine Frau, zusammen; die Jugendwehr hat 17 angehende Wehrleute; die „LöschKids“ bestehen derzeit aus 19 Kindern mit 6 Betreuerinnen.
Bei 41 Proben- und Ausbildungsunterrichten kamen für die Mannschaft insgesamt 2.563 Stunden zusammen. Hinzu kamen noch 272 Stunden Sicherheitswachdienst, z.B. Theater, Kurhaus, Festspielhaus. Am Ende des Jahre mit allen Aktivitäten ergab sich die stolze Bilanz von 8.203 Gesamtstunden die die Wehr geleistet hat.
Jugendwart Sebastian Senn konnte in seinem Bericht ebenfalls eine erfreuliche Mitteilung bekanntgeben, die Jugendmitgliederzahl ist im Laufe des Jahres von 9 auf 17 Jugendliche gestiegen. Die Jugendwehr hatte ebenso wie die Erwachsenen ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm absolviert, sei es im sportlichen als auch im feuerwehrtechnischen Bereich.
Kinderfeuerwehrwartin Eva Reinbold berichtete erstmals von den zu Beginn 2011 neu gegründeten „Steinbacher LöschKids“. Bei diesen 19 Kindern mußte natürlich zuerst einmal die
Neugierde wegen der Feuerwehr befriedigt werden. Dies wurde bei Sport und Spiel den Wissensdurstigen vermittelt. Auch andere Aktivitäten wie, Besuch der Feuerwache, Brandschutzerziehung, Pizza-Backen hatten die Betreuer in ihrem Ausbildungsprogramm. Ganz besonders bedankte sich Eva Rheinbold bei den mithelfenden Betreuerinnen und Betreuern, denn es ist nicht leicht, so eine große Schar zu beaufsichtigen. Ein kleiner Dank galt auch den Sponsoren, denn ohne diese wäre so einiges nicht möglich gewesen.
Auch bei den Senioren war einiges geboten, so berichtete ihr Obmann Rolf Eckerle. Dabei dankte er für die vielseitige Unterstützung hierbei und gab der Hoffnung Ausdruck, daß in Zukunft eine größere Anzahl an Mitgliedern bei diesen Veranstaltungen teilnehme.
Kommandant Martin Buschert dankte der Wehr für die geleisteten Tätigkeiten im Gesamtbereich des Stadtkreises. Vom derzeitigen Personalstand aus gesehen habe er für die Zukunft keine Bedenken, habe sich gerade der Jugendmitgliederstand Verdoppelt, so ist auch ein Hoffnungsträger die „LöschKids“. Nachdem er noch auf einige Detailpunkte von Übungen und Einsätze eingegangen war, wünschte er für die weitere Zukunft ein gutes Gelingen und viel Erfolg.
Ortsvorsteher Ulrich Hildner überbrachte die Grüße und den Dank des Ortschaftsrates. Er wies darauf hin, daß sich das Aufgabengebiet gewandelt habe in der 135 jährigen Geschichte der Wehr. So ereigneten sich nicht nur zwei weltgeschichtliche Ereignisse, auch die Strukturen bei der Feuerwehr haben sich verändert, so z.B. der aktive Dienst mit den Frauenmitgliedern. Auch zeigte er sich erfreut über die enge und gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen, so unter anderem bei den Winzertagen. Dies stärkt natürlich das innerörtliche Zusammenleben.
Kassenwart Udo Meier erläuterte in kurzer und informativer Form über die Wehr-Finanzen. Die Kassenprüfer Rudolf Hauns und Peter Lörch hatten alles geprüft und es gab keine Beanstandungen. Ortvorsteher Hildner beantrage zunächst die Kassierentlastung und danach die der gesamte Abteilungsführung. Er konnte eine einstimmige Zustimmung
feststellen.
In der anstehenden Wahl des Abteilungsstellvertreters wurde nach der Aufstellung des Wahlausschusses und den eingehenden Wahlvorschlägen in geheimer Wahl abgestimmt. Für fünf Jahre wurde Andreas Jung in das Amt gewählt. Abteilungsführung und Kommando gratulierten dem Gewählten und dankten dem bisherigen Amtsinhaber Klaus Reinbold.
Bevor Kommandant Martin Buschert einige Beförderungen durchführte, wurde von Andreas Birnbreier die beiden langangehörigen Wehrmitglieder Udo Maier und Werner Senn aus dem aktiven Feuerwehrdienst verabschiedet.
Zum Feuerwehrmann wurden anschließend befördert; Marco Schreiber, Manuel Senn, Karl-Jürgen Withum, Micha Flubacher und zum Oberfeuerwehrmann Christian Lörch. Die Beförderten hatten jeweils mit Erfolg die erforderlichen Lehrgänge absolviert.
Eine besondere Ehrung ging den „neuen“ Seniorenmitglieder zu Teil für die über Jahrzehnte getätigten Leistungen in der Abteilungswehr. Unter großen Beifall der Anwesenden erhielten Udo Meier, Werner Senn und Rudolf Hauns ein Präsent.
Zum Abschluss der Versammlung wurde der Probenkönig der Wehr geehrt, denn er war bei allen 41 Probetermine dabei. Mit den Glückwünschen des Abteilungskommandanten und dessen Hoffnung, weitere Nachahmer anzuspornen überreichte er ein kleines Geschenk an Florian Fritsch.
Zeitungsartikel zur Abteilungsversammlung
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Zeitungsartikel zur Abteilungsversammlung
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Silvester - Tipps
Beachtet man nachfolgende Hinweise, so ist für ein sicheres Feuerwerkserlebnis zum Jahreswechsel viel getan:
* Feuerwerksartikel gehören nicht in die Hände von Kindern, Jugendlichen und alkoholisierten Personen!
* Knallkörper und Raketen nur im Freien verwenden. Ausreichenden Sicherheitsabstand zu Personen und Gebäuden einhalten!
* Gebrauchsanweisung beachten!
* Knaller nicht zusammenbündeln, nicht wieder anzünden; unbrauchbar machen mit Wasser!
* Raketen nur senkrecht abfeuern, sicheren Standplatz wählen (leere Flasche im Flaschenkasten) und auf sichere Flugrichtung achten!
* Raketen bei stärkerem Wind und Windböen nicht abfeuern!
* Auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst herstellen oder illegal aus dem Ausland importieren. Achten Sie auf das BAM-Prüfzeichen der Bundesanstalt für Materialforschung- und Prüfung!
* Für den Notfall Löschmittel (Eimer mit Wasser, Feuerlöscher) bereitstellen!
* Schützen Sie Haus und Wohnung vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Schließen Sie Fenster und Türen!
* Nehmen Sie Rücksicht auf Kinder und Tiere, die sehr unter der Knallerei leiden!
Party und gute Laune gehören für die meisten Menschen zu einem gelungenen Jahreswechsel. Wir, die Feuerwehren Baden-Württembergs möchten gerne unseren Beitrag zu Ihrer gut gelingenden Silvesterfeier leisten. Und zwar mit ein paar Tipps, die dafür sorgen, dass wir nicht plötzlich "Gäste" Ihrer Party werden...
Brandschutz unterm erleuchteten Weihnachtsbaum
Deutscher Feuerwehrverband gibt Tipps: Vorsorge für ein sicheres Fest
Berlin – Besinnlich unter dem illuminierten Weihnachtsbaum, leckeres Essen im Kreise der Familie – so sieht bei vielen Menschen die Weihnachtsplanung aus. Mehr als eine Million Feuerwehrmänner und -frauen sind in Deutschland rund um das Fest der Feste allerdings ständig bereit, andere Menschen aus Lebensgefahr zu retten, wenn etwa der Weihnachtsbaum in Flammen aufgeht. Die meisten Aktiven sind ehrenamtlich tätig.
„Vor allem an Weihnachten gibt es viele Brände, die durch unachtsamen Umgang mit Feuer verursacht werden“, bilanziert Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Viele Einsätze könnten vermieden werden, indem folgende einfache Tipps befolgt werden:
- Adventskränze und Weihnachtsbäume trocknen mit der Zeit aus und sind dann umso leichter entflammbar. Das trockene Reisig brennt mit hoher Geschwindigkeit und Temperatur ab. Eine Ausbreitung auf das ganze Zimmer oder die Wohnung ist deshalb stets möglich. Halten Sie daher einen Eimer oder eine Bodenvase mit Wasser bereit – noch effektiver sind Feuerlöscher mit einem Wasser-Schaum-Gemisch. Im Handel sind auch zertifizierte Feuerlöschsprays erhältlich, die eine sinnvolle Ergänzung im heimischen Brandschutz bieten können.
- Stellen Sie Ihren Weihnachtsbaum so auf, dass er sicher und in ausreichender Entfernung zu brennbaren Gegenständen steht.
- Bringen Sie Kerzen am Weihnachtsbaum so an, dass zu darüber liegenden Zweigen genug Abstand bleibt, und zünden Sie die Kerzen stets von hinten nach vorn und von oben nach unten an. Verfahren Sie beim Löschen der Kerzen in umgekehrter Reihenfolge.
- In Haushalten mit Kindern sind elektrische Kerzen am Baum ratsam. Diese sollten den VDE-Bestimmungen entsprechen.
- Auch bei der Zubereitung eines Festessens gibt es Gefahren. Bedenken Sie, dass brennendes Fett in Pfanne oder Friteuse nie mit Wasser gelöscht werden darf. Dies führt zu einer Fettexplosion, die für Umstehende lebensgefährlich ist! Legen Sie im Falle eines Falles den Deckel auf Topf oder Pfanne, und nehmen Sie das Behältnis von der Herdplatte. Ein festsitzender Deckel erstickt das Feuer, die Flamme erlischt.
- Wenn es einmal doch zu einem Brand kommt, hilft die sofortige Alarmierung der Feuerwehr, Schäden zu verringern. Über den europaweit einheitlichen Notruf 112 sind die Feuerwehren rund um die Uhr erreichbar.
Die Feuerwehren wünschen den Menschen in Deutschland ein friedvolles Weihnachtsfest.
Rauchmelder als Geschenk in den Nikolausstiefel
Dieser Lebensretter passt garantiert in jeden Stiefel: „Schenken Sie Sicherheit!
Schenken Sie einen Rauchmelder!“, appelliert Ralf Ackermann, Vizepräsident
des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), vor dem Nikolausfest vor
allem an alle Eltern, die für sich und ihre Kinder ein Stück mehr Sicherheit haben
wollen. Aber auch für Freunde, Verwandte, Kollegen oder Geschäftspartner sind
die handlichen Lebensretter ein passendes Geschenk.
„Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit müssen die Feuerwehren immer
wieder bei tragischen Brandunglücken helfen, die durch Kerzen verursacht wurden“,
erklärt Ackermann: „Rauchmelder würden hier in fast jedem Fall das
Schlimmste verhindern.“ Heimrauchmelder gibt es kostengünstig unter anderem
in Baumärkten, Verbrauchermärkten, im Feuerwehr- und im Elektrofachhandel
sowie beim Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes
(www.feuerwehrversand.de).
Für einen Mindestschutz gilt als Faustregel: Ein Rauchmelder im Flur pro
Etage sowie in den Schlafzimmern – vor allem im Kinderzimmer! In Räumen, in
denen normalerweise starker Dampf, Staub oder Rauch entsteht – etwa Bad
oder Küche – sind sie nicht zu empfehlen. Die handlichen Geräte lassen sich
auch ohne handwerkliches Geschick an der Zimmerdecke montieren. Mehr Informationen
und Praxisbeispiele gibt es im Internet unter www.rauchmelderlebensretter.
de. Dort findet sich auch eine Übersicht der Bundesländer mit
Rauchwarnmelderpflicht.
Gemeinsamer Übungstag mit Gefahrgutzug Gaggenau
Samstag der 19. November war ein großer Tag. Denn das erste Mal wurde die Zusammenarbeit des Gefahrgutzuges des Landkreis Rastatt und den Gefahrguteinheiten, sowie der Führungsgruppe, des Stadtkreis Baden-Baden geprobt. Der Gefahrgutzug des Landkreis Rastatt ist bei der Feuerwehr Gaggenau stationiert und das Personal kommt aus verschiedenen Abteilungen der Gaggenauer Feuerwehr. Die Gefahrguteinheiten des Stadtkreises Baden-Baden setzt sich aus der Abteilung Neuweier als CSA-Einheit und der Abteilung Steinbach als Dekontamination-Einheit zusammen.
Diese Zusammenarbeit wurde in diesem Stil das erste Mal beübt, da bei einem großen Gefahrguteinsatz im Stadt- oder Landkreis die nicht betroffene Einheit als Verstärkung nachgefordert wird. Ebenso reicht die Bund-Ausstattung nicht zum Aufbau eines großen 3-Zelt Dekontaminationsplatz (Dekon Stufe 3+) aus.
Am Übungsgelände trafen dann nach und nach die einzelnen Gruppen ein und man konnte pünktlich um 7:30 Uhr mit der Begrüßung beginnen. In dieser Begrüßung wurde der Tagesablauf durchgesprochen, der sich in Stationsausbildung am Vormittag und einer Großübung am Nachmittag zusammensetzt. Gemeldet wurde „Unfall in einem Chemiebetrieb, Produkt tritt aus, 2 Menschen vermisst“. Die ersten Fahrzeuge setzten sich in Gang, welche von der Feuerwehr Baden-Baden waren. Direkt nachfolgend die des Gefahrgutzuges Gaggenau.
Nach der ersten Erkundung wurde die Alarmierung bestätigt und die Steinbacher Wehr bekam zusammen mit den Gaggenauer Dekon-Kameraden den Auftrag „Aufbau der Dekonstufe 3+“.
Als Fazit kam heraus, wo die Stärken und Schwächen liegen. Aber man hat jetzt eine gemeinsame Basis für die weitere Zusammenarbeit, die hoffentlich weiter ausgebaut wird.
Abschließend möchten wir uns bei den Mitgliedern der Neuweierer Abteilung und der Mitglieder der Führungsgruppe bedanken, die sich an diesem Samstag Zeit genommen haben und dies auch als gelegene Übungsmöglichkeit annahmen.
Ebenfalls Dank sagen wollen wir den Mitgliedern des Gefahrgutzug der Feuerwehr Gaggenau, für die Bereitschaft der Zusammenarbeit und der super Verpflegung.
Und vor allem den Mitarbeitern der Landesfeuerwehrschule, für die Möglichkeit dieser Übung auf dem Gelände und die Bereitschaft der Ausbilderfunktion in ihrer Freizeit.
24 Stunden wie eine Berufsfeuerwehr
Nachdem der erste Berufsfeuerwehrtag 2008 sehr gut bei den Jugendlichen der Feuerwehr Steinbach ankam, ging es am Samstag den 22.10.2011 in die nächste Runde.
Als erstes wurden, wie üblich die Fahrzeuge, Geräte und die Ausrüstung gecheckt. Doch schon während der Fahrzeugkontrolle schrillte der Alarm. Ein Wohnungsbrand mit mehreren vermissten Personen wurde gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stieg schon dichter Rauch aus dem Gebäude. Durch die routinierte Arbeit der Nachwuchs-Feuerwehrkärfte war die Lage schnell unter Kontrolle.
Dieser Einsatz war nicht der einzige den die 12 Jugendlichen zu bewältigen hatten. Denn die Jugendleiter hatten Einsätze vorbereitet die alle Einsatzgebiete der Feuerwehr Steinbach beinhalteten. Neben dem Wohnungsbrand gab es noch die Personensuche im Wald, ein Mülleimerbrand und sogar das Spezialgebiet der Steinbacher Wehr, der Gefahrguteinsatz.
Durch die Bereitstellung eines Fahrzeuges durch das Autohaus Karcher konnte sogar ein Verkehrsunfall simuliert werden.
Letztendlich war auch dieser Berufsfeuerwehrtag für die verantwortlichen Jugendleiter wie auch für die Jugendlichen selbst ein voller Erfolg.
Rauchmelder verhinderten schlimmeres!
Am 14.10.2011 verhinderte ein Rauchmelder in einem Steinbacher Wohnhaus eine Katastrophe. Aufgrund eines technischen Defektes kam es in einem Keller eines Einfamilienhauses zu einer starken Rauchentwicklung. Die aufgehängten Rauchmelder schlugen Alarm und weckten die schlafende Familie.
Brandrauch ist tödlich. Darum können selbst kleine Brände zur lebensbedrohenden Gefahr werden. Vor allem schlafende Menschen sind gefährdet. Bevor sie aufwachen, werden sie durch Rauch bewusstlos. Es droht die Gefahr des Erstickens. Der Landesfeuerwehrverband rät darum zum Einbau von Rauchmeldern in Wohnhäusern. Ein Rauchmelder erkennt frühzeitig den tödlichen Brandrauch und warnt durch einen lauten, durchdringenden Ton. Menschen werden so frühzeitig geweckt und alarmiert, dass Rettung möglich ist. Rauchmelder sind daher Lebensretter. Ihre Kosten mit wenigen Euro sind gering.
Weitere Informationen siehe hier
Fahrzeugschau in Varnhalt
Unser Nachbarwehr Varnhalt veranstaltete am 02.10.2011 ihr 1. Funtoberfest bei strahlendem Sonnenschein. Anlässlich dieses Festes wurden die neusten und modernsten Fahrzeuge der Feuerwehr Baden-Baden ausgestellt. Wir stellten unser HLF 10 aus, zusammen mit dem TLF 40/20 sind dies die beiden zuletzt beschafften Großfahrzeug der Baden-Badener Wehr.
Höhere Qualität bei Rauchmeldern mit „Q“
Die erhöhten Qualitätskriterien und technischen Weiterentwicklungen bei Rauchmeldern innerhalb der letzten Jahre konnten nicht mehr transparent durch ein gemeinsames Prüfzeichen am Markt dargestellt werden. Brandschützer und Fachberater forderten daher seit langem eine Kennzeichnung für qualitativ hochwertige Rauchmelder, die für den Langzeiteinsatz besonders geeignet sind.
Zur besseren Verbraucherinformation gibt es daher jetzt das neue „Q“: ein unabhängiges Qualitätszeichen, das für Rauchmelder mit erweiterter Qualitätsprüfung steht. Folgende Leistungsmerkmale sind ausschlaggebend:
• Geprüfte Langlebigkeit und Reduktion von Falschalarmen
• Erhöhte Stabilität, z. B. gegen äußere Einflüsse
• Fest eingebaute Batterie mit mindestens 10 Jahren Lebensdauer
Grundlage für das „Q“ ist die Erfüllung der erhöhten Anforderungen aus der neuen vfdb-Richtlinie 14-01. Die Prüfungen werden von notifizierten Prüfinstituten wie VdS Schadenverhütung und Kriwan Testzentrum durchgeführt.
Das neue „Q“ ersetzt keinesfalls die EN 14604, sondern ergänzt sie in Bezug auf Kriterien, die aufgrund der EN 14604 nicht gefordert werden, auf die sich also die CE-Kennzeichnung nicht bezieht. Beratern und Verbrauchern, die Wert auf besondere Qualität und Zuverlässigkeit legen, bietet es eine verlässliche Entscheidungshilfe.
„Endlich werden die mindestens 10 Jahre Lebensdauer nicht nur für die Batterie, sondern auch für den Rauchwarnmelder selbst geprüft und belegt“, erläutert Christian Rudolph, Vorsitzender des Forums Brandrauchprävention in der vfdb. Der Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), Bernd Pawelke, erklärt den Nutzen für den Verbraucher: „Das neue ‚Q’ bietet eine unabhängige und einheitliche Kennzeichnung von Qualitätsmeldern zur Orientierung am Markt. Brandschützer, Dienstleister und Berater haben zudem Antworten auf Verbraucherfragen, wenn es um die qualitative Unterscheidung von Rauchwarnmeldern geht.“
Mehr Infos auch unter www.qualitaetsrauchmelder.de
Quelle:http://www.rauchmelder-lebensretter.de/rauchmelder-news.html?&tx_ttnews[tt_news]=200&tx_ttnews[backPid]=182&cHash=e5f7803c58
Besuch der Fachmesse "Florian"
Am heutigen Tag besuchten sieben Mitglieder der Steinbacher Feuerwehr die Fachmesse Florian in Karlsruhe. Es konnten einige interessante Gerätschaften von verschiedenen Hersteller bestaunt werden.
Mit großem Interesse wurden auch mehrere Fachvorträge verfolgt. Dort konnte man sich neue Inspirationen für die eigenen Projekte holen, welche in den nächsten Wochen in der Abteilung umgesetzt werden.
Fortbildung Erste Hilfe
5 Mitglieder der Steinbacher Wehr trafen sich am Samstag den 09.07.2011 um an einer Erste Hilfe Fortbildung teilzunehmen, die von der Feuerwehr Baden-Baden veranstaltet wurde. Diese Fortbildung wurde von einem Mitglied der Wachschicht durchgeführt. In dieser Fortbildung wurden Erste Hilfe Maßnahmen nach den neuen Richtlinien durchgenommen und durchgeführt.
So wurde unter anderem folgendes durchgenommen : Herstellen der Stabilen Seitenlage, überprüfung der Atmung, messen des Blutdruckes, beatmen und Unterstützes beatmen mit dem Beatmungsbeutel, Abgabe von Sauerstoff mit der Sauerstoffflasche, anlegen einer HWS-Schiene (Stifneck), durchführen einer Herz-Lungen-Wiederbelebung bei Erwachsenen und Säuglingen, bedienen eines AED’s (Automatisierter Externer Defibrillator).
Nach ca. 6 Stunden Ausbildungszeit war die Fortbildung zu Ende und die Teilnehmer sind mit einem Aufgefrischten Erste Hilfe Wissen wieder nach Hause gefahren.
Abschließend möchten wir uns noch einmal bei unserem Ausbilder bedanken, der sich an diesen Tag für uns Zeit nahm.
Zu Besuch bei der Feuerwehr Achern
Mit dem Gedanken ein Gerätehaus auf dem neusten Stand der Technik zu bewundern, reisten acht Kameraden der Steinbacher Wehr nach Achern.
Dort ist seit April der neue Standort der Feuerwehr Achern in Betrieb. Am Feuerwehrhaus angekommen, wurden sie auch schon vom Kommandant der Acherner Wehr, Michael Wegel, empfangen.
Funktionell und modern waren die Ziele beim Bau des Gerätehauses, denn neben der Acherner Wehr nutzen auch die umliegenden Feuerwehren das Gelände. Sei es zu Übungen im großen Hof oder am Übungsturm.
Interessant war auch das Konzept um die Fahrzeuge mit Mannschaft wieder einsatzbereit zu machen. Denn nach einem Einsatz müssen sie nur hinter das Gebäude zu den entsprechenden Türen fahren. Dort können sie Atemschutzmaterial, Kleidung und Schläuche tauschen, ohne das extra Personal gebraucht wird. Die Schläuche werden in einem Haspelschlauchprüfstand gereinigt und geprüft, der wesentlich günstiger ist als ein Schlauchtrockenturm. In der Fahrzeughalle gab es neben den vielen Löschfahrzeugen und der Drehleiter auch das Abrollbehälterkonzept zu sehen. Denn der AB-A/ABC, AB-Rüst, AB-Schaum oder AB-Sozial wird von mehreren Feuerwehren genutzt.
Im Gesamten war es ein interessanter Einblick in ein funktionell aufgebautes Gerätehaus - ohne großen Schnickschnack.
Wir möchten uns beim Kommandant Michael Wegel, der uns persönlich durch das Feuerwehrhaus geführt hat, recht herzlich bedanken.
Spendenübergabe an die Kinderfeuerwehr
Am Montag fand im Rahmen der Probe der Kinderfeuerwehr eine Spendenübergabe statt. Ortsvorsteher Ulrich Hildner übergab Abteilungskommandant Andreas Birnbreier einen Scheck in Höhe von 1000,- € für die in diesem Jahr neu gegründete Kinderfeuerwehr.
Die Spende setzt sich aus drei Beträgen zusammen: erstens aus dem Erlös beim Maibaum stellen, zweitens einer Spende der Volksbank Bühl und drittens aus den "Einnahmen" des Bettlers an den Mittelalterlichen Winzertagen.
Die Spende wird, so Abteilungskommandant Birnbreier, der Kinderfeuerwehr zur Verfügung stehen. Dort stehen einige Anschaffungen an, welche eine Neugründung mit sich bringen.
11-Meter-Turnier in Varnhalt
Die „Sportwettkampfgruppe“ der Feuerwehr Steinbach nahm am 16.07.2011 beim 11-Meter Turnier des FC Varnhalt teil. Zum Aufwärmen fuhr unsere Gruppe mit dem Fahrrad von Steinbach zu dem im Grünbachtal gelegenen Sportplatz.
Nachdem die Gruppeneinteilung bekannt gegeben wurde, ging es dann auch schon los. Gespielt wurde zunächst in 5er bzw. 6er Gruppen, von denen 4 Teams weitergekommen sind.
Unsere Mannschaft konnte sich mit einem Verhältnis von 2/2 (Sieg/Niederlage) ins Achtelfinale durchkämpfen.
Im Achtelfinale konnte sich unsere Gruppe leider nicht gegen ihren Gegner durchsetzten und erleidete eine 4:2 Niederlage. Dennoch hatten wir eine Menge Spaß und freuen uns schon auf das nächste Jahr.
Einsatzübung
Im Rahmen der wöchentlich stattfindenden Ausbildungsabende probte am Mittwoch den 13.07.2011 die Steinbacher Feuerwehr einen Löscheinsatz in einem Gebäude im „Römerwall“. Das Szenarium bestand aus einem angenommenen Kellerbrand mit einer vermissten Person. Ebenfalls wurde in dieser Übung auch ein Atemschutznotfall eingebaut.
Solche Übungen dienen zur ständigen Einsatzbereitschaft der Einsatzabteilung, denn es werden verschiedenste Handgriffe und Verfahren, die an vorherige Übungsabende geprobt wurden, verwendet.
Auszeichnung unserer Homepage mit 4 Draeger-Helme
Der Feuerwehr-Website-Wettbewerb 2011 ist entschieden. 1.267 Feuerwehren aus ganz Deutschland hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt. Die besten von ihnen wurden (nach einem zweistufigen Juryverfahren) mit bis zu fünf Helmsymbolen ausgezeichnet.
Unsere Homepage wurde mit vier Helmen ausgezeichnet.
Die Bewertungskriterien:
Kategorie 1: Vollständig und interessant.
Der (auch für Feuerwehrfremde interessante) Inhalt der Website ist komplett und umfangreich. Er spiegelt die Themenfelder einer Feuerwehr mit ihren vielfältigen Aufgaben und Möglichkeiten wider. Die Website enthält auch Elemente, die (im Sinne der "Netzkultur") mehr bieten als Broschüren, Festschriften, gedruckte Periodika oder Jahrbücher.
Kategorie 2: Relevant und nützlich.
Die Website hat eine hohe Qualität und Relevanz für alle Nutzer (Feuerwehr-Profis, Kollegen, die Bevölkerung). Sie bietet der jeweiligen Zielgruppe verwertbare Informationen und stellt dar, was gesucht wird (z. B. praktische Tipps, Service).
Kategorie 3: Einfach und nutzbar.
Die Website ist für jedermann gut benutzbar. Die Zugangswege zu den Inhalten sind so einfach angelegt, dass alle Bevölkerungsschichten und Interessengruppen auf die Informationen zugreifen können. Die Navigation ist klar strukturiert und einfach zu bedienen. Der Nutzer weiß zu jeder Zeit, wo er sich befindet. Funktionen und Elemente sind erwartungskonform angeordnet. Es gibt keine langen Bildladezeiten und keine störenden Pop-up-Fenster.
Kategorie 4: Aktuell und mit Bezug zur Region.
Die Website wird regelmäßig aktualisiert. Die Inhalte beziehen sich insbesondere auf das Einzugsgebiet der Feuerwehr und auf für sie relevante Themen.
Kategorie 5: Ansprechend und passend gestaltet.
Die Website passt zur jeweiligen Feuerwehr. Sie entspricht in ihrer Gestaltung dem sonstigen Erscheinungsbild. Sie hat ein ansprechendes Design und nutzt dieses nicht als Selbstzweck, sondern auch zur Unterstützung der Benutzerfreundlichkeit.
Kategorie 6: Modern und sicher.
Die Website orientiert sich an aktuellen Trends im Web (z .B. Web 2.0, Video, Polls). Sie ist nach den für sie relevanten Sicherheits-Standards im Netz ausgelegt (z.B, Spam-Vermeidung: Formulare sind für Quellcode gesperrt, Empfängeradressen stehen nur verschlüsselt zur Verfügung).
Kategorie 7: Sonderkriterium „Spezialität“.
Die Website bietet vom Inhalt bzw. von der Funktion her eine Sache, die besonders hervorsticht und sie von anderen abhebt.
Sieger beim "Spiel ohne Grenzen"
Am Pfingstsonntag veranstaltete der FC Neuweier im Rahmen seines Sportfest ein „Spiel ohne Grenzen“ der Reblandvereine. Von den 8 teilnehmenden Vereinen, nahm auch die Feuerwehr Steinbach mit einer Gruppe teil. Dieser Wettstreit der Vereinen wurden in 7 Spielrunden bestritten, wo es auf Stärke, Geschicklichkeit, Koordination und natürlich Teamwork ankam.
Mit einer kleinen Verspätung begann das Spiel ohne Grenzen 2011 um 14 Uhr mit einer Begrüßung der Wettbewerbsleitung. Jede Runde begann mit der Paarung der Gruppen, die Gegeneinander antreten sollten. Dieses wurde von den Teamkapitäns der einzelnen Teams mittels ziehen von Nummerierten Tischtennisbällen vollzogen.
In der ersten Runde musste ein aufgeblasener Ballon durch ein Hindernisparcour transportiert werden. Der Ballon durfte dabei nur mit der Stirn von 2 Teammitgliedern berührt werden. Der Parcour musste von allen 6 Teammitgliedern absolviert werden. Mit nur ein paar Sekunden unterschied Landete unser Team hinter dem Team der Feuerwehr Neuweier auf Platzt 2.
Die zweite Runde brachte für das ein oder andere Team schon mal eine kleine Abkühlung. Denn an diesen Parcour mussten 15 Wasserballons durch Werfen ans Ziel gebracht werden. Über 6 Punkten musste der Wasserballon 2 mal über Kopf, einmal über ein Hindernis und dann nochmal 2 mal über Kopf geworfen werden.
In der dritte Runde wurden nur 4 Mitglieder je Team benötigt. Drei mussten auf allen „Vieren“ nebeneinander einen Parcour überwinden und der 4. musste sich Flach auf die anderen drei legen. In dem Parcour waren auch 2 Tennisbälle platziert, die je einen Zeitbonus von 20 Sekunden darstellten. Diese musste von dem 4. mit den Füssen bzw. den Überkopf gestreckten Händen aufgenommen werden.
Nach einer kleinen Pause musste in der vierten Runde wie auch in den vorherigen Runden ein Parcour abgelaufen werden. Diesmal jedoch musste eine Taucherbrille aufgezogen werden und eine Banane aus einer, mit Mehl gefüllter Wanne, am Ende des Parcours fischen. Die Banane musste dann durch den Parcour mit den Mund transportiert werden, am Ende wurde die Brille an den nächsten weitergegeben, den hier war wieder das ganze Team gefragt.
In Runde fünf wurde ein kleines Fußballfeld aufgebaut, in dem jeweils 2 pro Team gegeneinander antraten. Jedoch waren die Augen der Spieler verbunden und der Rest des Teams musste die Spieler koordinieren. Hier wurde das Siegerteam mittels den KO-System ermittelt. Da es bei einigen Runden zu einem unentschieden kam, musste der Sieger bei der Verlängerung mit einem „Golden Goal“ ermittelt werden. Durch den lauten Geräuschpegel kam es vor, das einigen Teams danach eine strapazierte Stimme hatten.
Die sechsten Runde war ein Klassiker – das Seilziehen. Hier hatten wir ein leichtes Spiel, da unser Team mit einem starken „Kampfgewicht“ punkten konnte.
Nach einer kleinen Pause begann mit der Runde Nr. Sieben das Finale des „Spiel ohne Grenzen“, wo nochmal alle Kräfte gebraucht wurden. Es musste ein Parcour durchlaufen werden und eine, mit Wasser gefüllter Schüssel, transportiert werden. Der Hacken dabei war aber, dass der Schubkarrenfahrer die Augen verbunden bekam. Deswegen musste einer den Fahrer durch den Parcour, der mit einen Slalom, Engstellen und einer Wippe aufgebaut war, leiten. Ein dritter saß in der Schubkarre und hielt die Schüssel. Am Anfang wieder angekommen mussten alle Positionen von den übrigen 3 Teammitgliedern übernommen werden. Gewonnen hat der, der am schnellsten mit dem meisten Wasser ins Ziel kam.
Mit dem Schubkarrenrennen gab es auch einen Kampf der Feuerwehren. Die Gruppe der Feuerwehr Neuweier war unser direkter Gegner und zu diesen Zeitpunkt auch als Gesamtführender vor uns lagen.
Mit der Siegesehrung kam dann der lang erwartete Moment. Der dritte Platz ging an die Mauerberghexen, Platz zwei an die Kameraden der Feuerwehr Neuweier und der erste Platz ging an unser Team. Mit der Überreichung des Pokals vom 1. Vereinsvorsitzenden des FC Neuweier wurde unserem Team auch eine Flasche Sekt übergeben, die in „Formel 1 Manier“ zur Sektdusche wurde.
Nach der Siegesehrung war unserem Team schon eins klar, nächstes Jahr wird der 1. Platz verteidigt.
Jahreshauptprobe
Am 07.05.11 fand die Jahreshauptprobe der Reblandfeuerwehren statt. Auf dem Gelände der ehemaligen Winzergenossenschaft in Umweg wurde ein Dachstuhlbrand mit 5 Verletzte (teilweise im Gebäude vermisst) simuliert.
Durch mehrere Nebelmaschinen und zahlreichen Statisten wurde ein realistisches Übungsszenario gestaltet. Als erste Einheit traf das HLF der Abteilung Steinbach an der Einsatzstelle ein. Für den Steinbacher Gruppenführer gestaltete sich die Lage recht unübersichtlich, da der Umweger Winzerkeller recht groß ist und an mehreren Stellen sich Personen bemerkbar macht.
Nach und nach trafen die Einheiten aus Neuweier, Varnhalt und die Führungsgruppe, sowie die DLK und ein WLF mit dem AB-Atemschutz an der Übungsörtlichkeit ein.
Die Einsatzstelle wurde in zwei Abschnitte eingeteilt und war nach ca. 30 Minuten übersichtlich. Nach ca. 45. Minuten war die Menschenrettung und der eingespielte Atemschutznotfalles abgearbeitet, und somit die Einsatzstelle unter Kontrolle.
Nach ca. 60 Minuten wurde durch die Übungsleitung die Reblandübung beendet.
Jahreshauptversammlung des Stadtkreises
Am 02.04.2011 fand in Ebersteinburg die 164. Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Baden-Baden statt. Hierzu konnte Kommandant Martin Buschert neben dem Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner auch den Feuerwehr-Dezerneten EBM Hirth begrüßen. Ihm Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde Abteilungskommandant Andreas Birnbreier zum Oberbrandmeister befördert.
Dekon-Ausbildung
Wie verhalten wir uns bei einem Dekontaminations-Szenario bei Strahlenunfälle? Der bereits im November 2010 geplant Ausbildungssamstag gewann Aufgrund der akutellen Lage in Japan hohe Bedeutung.
Aber nicht nur durch Erdbeben, auch bei Bränden, Verkehrsunfällen oder Unglücksfällen auf Baustellen können gefährliche, atomare Strahler beteiligt sein. Hierfür probte die Steinbacher Dekon-Einheit mit dem Strahlenexperte Andreas Wilhelm von der Wache den Ernstfall.
Die Messtechnik und der Ablauf eines Dekontaminationsplatzes im A-Einsatz wurde nach theoretischer Einweisung in der Praxis aufgebaut und durchgespielt. Vorgestellt wurden die Messgeräte und Gerätschaften zum Eigenschutz.
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Jahresversammlung der Feuerwehrabteilung Steinbach
Bei der 134. Jahresversammlung der Feuerwehrabteilung Steinbach am vergangenen Wochenende stand die Wahl des Abteilungskommandanten im Mittelpunkt.
Zu der Versammlung konnte Abteilungskommandant Andreas Birnbreier Ortsvorsteher Ulrich Hildner, Ortschafts- und Stadträte, den Leiter der Gesamtwehr Martin Buschert und seinen Stellvertreter Fritz Tannenberg begrüßen. Ebenso waren fast die gesamte aktive Einsatztruppe, die Jugendwehr und die Senioren anwesend.
Bevor der Jahresbericht des Abteilungskommandanten erfolgte, erwiesen die An-wesenden den Verstorbenen einen Moment des Gedenkens.
Die Statistik zeigt, die Wehr hat einen derzeitigen Stand von 36 aktiven Einsatzkräften (davon eine Frau), die Feuerwehrsenioren haben 27 Mitglieder (dabei
eine Frau), die Jugendwehr hat einen Bestand von 9 Jugendlichen, beim Spielmannszug sind noch zwei Angehörige.
Die Einsatztätigkeit steigerte sich von 25 Einsätzen im Jahre 2009 auf 34 im Jahre 2010 (20 Brandeinsätze und 14 Hilfeleistungseinsätze). Bei der Ausbildung wurden zu 41 Probenabende geboten. Desweiteren erfolgten interne und externe Fortbildungskurse, damit kam die stattliche Anzahl von 2424 geleistete Stunden zusammen.
Zusätzlich mussten zu Sicherheitswachdiensten in verschiedenen Versammlungs- stätten Wehrangehörige gestellt werden.
Nicht vergessen sind die örtlichen Veranstaltungen, an denen die Abteilung nicht nur teilnahm sondern auch aktiv mitwirkte. Besondere Ereignisse waren die Winzertage und der Tag der offenen Tür der Abteilung mit Fahrzeugweihe. Bei der Fahrzeugweihe erfolgte die langersehnte Übergabe des neuen Löschfahrzeuges (HLF 10/6), sowie eines Mannschafttransportfahrzeuges und die Indienststellung eines Wechselladerfahrzeuges.
Zum Schluß des Berichtes konnte der Abteilungskommandant Birnbreier noch über eine Neuerung innerhalb der Wehr berichten. Seit Anfang des Jahres 2011 hat die Wehr eine „Kinderfeuerwehr“.
Schriftführer Tobias Birnbreier ging in seinem Jahresbericht nochmals detailliert auf die einzelnen Begebenheiten ein, Bilder unterstrichen seine Worte.
Im Bericht der Jugendwehr konnte Jugendwart Sebastian Senn über viele Aktivitäten der zukünftigen Wehranghörigen berichten. Sie absolvierten 1050 Stunden für feuerwehrtechnische Ausbildung sowie Sport. Der Spaß kamen natürlich auch nicht zu kurz. Sie nahmen ebenso wie die aktiven Wehrangehörigen an Veranstaltungen bei örtlichen Begebenheiten teil.
Der Bericht der Seniorenabteilung zeigte für das vergangene Jahr ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm.
Über den finanziellen Bereich berichtete der Kassier Udo Meier. Die beiden Prüfer Rudolf Hauns und Peter Lörch bestätigten eine einwandfreie Kassenführung.
Ortsvorsteher Hildner übernahm die anschließende Entlastung von Kassier und Abteilungsführung, bei der einstimmige Entlastung erfolgte.
Kommandant Martin Buschert dankt der Abteilungswehr für deren Aktivitäten im vergangenen Jahr. Besondern hervor hob er den guten Personalstand der aktiven Einsatzmannschaft, als auch bei der Jugendwehr. Hierzu haben die verschiedenen Arbeitskreise bei der Wehr großen Beitrag geleistet.
Für die Zukunft gesehen sei es wichtig, die Jugendarbeit weiter zu fördern und unterstützen, wobei ein Weg bei der Kinderfeuerwehr liegen könnte.
Gruß- und Dankesworte an die Abteilung überbrachte Ortsvorsteher Ulrich Hildner. Er hob in seiner Rede vor allem die ehrenamtliche Tätigkeit der Feuerwehr hervor
die bei den vielfältigen und gefährlichen Einsätzen immer helfend vor Ort sind. Auch die geleisteten Arbeiten bei den örtlichen Veranstaltungen bei denen die Abteilung dabei war sei wichtig. Er wünschte allen Wehrleuten wenig Einsätze, das sie alles immer richtig im Griff haben, sowie eine gesunde Heimkehr.
Kommandant Martin Buschert übernahm als Wahlleiter für die Zeit der Wahl die Versammlungsführung.
Von den Anwesenden wurde als Kandidat Andreas Birnbreier vorgeschlagen. Bei der anschließenden geheimen Wahl wurde er einstimmig wiedergewählt.
In einer weiteren geheimen Wahl wurde Andreas Jung als Mitglied für den Gesamtfeuerwehrausschuss der Stadt gewählt.
Ein weiterer Höhepunkt waren die Beförderung von aktiven Mitgliedern. Kommandant Buschert beförderte:
Oberfeuerwehrfrau Eva Reinbold
Oberfeuerwehrmann Rainer Schmidt
Oberfeuerwehrmann Tobias Schmidt
Hauptfeuerwehrmann Matthias Koch
Hauptfeuerwehrmann Marco Stadelmann
Hauptfeuerwehrmann Andreas Weiser
Löschmeister Andreas Jung
Löschmeister Tobias Stadelmann
Löschmeister Moritz Seiler
Feuerwehrmann Hannes Flubacher
Zum Schluss dankte der wiedergewählte Abteilungskommandant für die gute Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen.



























